Ausgabe zwei: "Gewalt"

 
Dies ist unsere neue Debatte: frei von den „Haltetauen“ einer Definition, bietet sich das Thema Gewalt für eine besondere Debatte auf dem Feld der Psychoanalyse an und ist zugleich so reichhaltig, dass wir Psychoanalytiker uns nicht von dieser hochaktuellen Diskussion fernhalten sollten. Wir können viel beitragen zum Verständnis von Themen wie politische Gewalt, Demokratie, Diktatur, Globalisierung, Terrorismus, Faschismus, Genozid, Fundamentalismus – also zum Verständnis der Herausforderungen unserer Zeit. Mehr.
Lic. Psych. Ana Paula Terra Machado
Gewalt: in richtung des wortes
Gewalt ist etwas zutiefst Menschliches. Es gab sie in vielfältigen Ausformungen zu allen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen, und auch in Zukunft wird es immer Gewalt geben.
Das Über-Ich steht im Dienste einer Ideologie und eines Idealichs, die blindwütigen Tod predigen, den Tod des Subjekts selbst eingeschlossen.
Die Gesamtzahl der bei Terroranschlägen getöteten Menschen ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 80% gestiegen, die höchste jährliche Steigerung seit 15 Jahren.
Das Dorf, die Fenster, die Erde, Bäume, Gewalt nachhallt rund um den Globus in einem Strom von episodische Attacken.
Dr. Eugene J. Mahon
Terror auf der Couch
Die jüngsten Terrorakte in Paris lassen mich an zwei klinische Beispiele denken, in denen Terror eine Rolle spielte.
Es ist nichts Ungewöhnliches, dass das Schicksal von Nationen und Individuen von einem extrem traumatischen Ereignis geprägt ist. Nicht selten hinterlässt ein solches traumatisches Ereignis sowohl im
Dr. Leonardo Peskin
Das Warum der Gewalt
Die hinterlistige Erfindung des schweren Beleidigungen gelitten in den Händen der "anderen" rechtfertigt die Regeln zu brechen und die Schaffung von Ausnahmen um eine angebliche wiederherzustellen.
Kindliche Gefühle - wie auch Wünsche, Ängste, Impulse und Phantasien - wirken im Erwachsenen auf unterschiedliche Weise weiter.
 
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Psychoanalytische Überlegungen zur Migration
 
Psychoanalysis.Today möchte sich in seiner nächsten Ausgabe mit dem hochaktuellen Thema der „Migration“ befassen, welches wir auch als Psychoanalytiker nicht unbeachtet lassen sollten. 

Wir möchten Sie hiermit dazu einladen, einen Beitrag zu dieser Diskussion über Migration zu leisten. Sie können eines von mehreren Formaten wählen: Texte (bis zu 1000 Worte), Filme (bis zu 10 Minuten), Bilder, Cartoons oder Interviews, welche sich jeweils mit dem Thema beschäftigen sollten. Wir wünschen uns Beiträge, die sich auf psychoanalytische Theorie und/oder klinische Arbeit und klinische Erfahrungen beziehen. Bitte beachten Sie die Notwendigkeit der strikten Anonymisierung des klinischen Materials, für die Sie die alleinige Verantwortung tragen. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31.12.2016.

Die Beiträge werden einem Review Verfahren unterzogen, und zwar hinsichtlich Inhalt/Bezug zum Thema, Klarheit und Kreativität. Die Herausgeber entscheiden über die Veröffentlichung der Beiträge.

  Dipl. Psych. Ursula Burkert
  Dr. Daniel Alfredo Biebel
   Mme Isabelle Lafarge
  Prof. Dr. Rui Aragão Oliveira
  Dr. Adrienne E. Harris
  Lic. Liliana Pedrón Martín
  Dr. Helen Fronshtein
Sra. Marina Kon Bilenky