Ausgabe Sechs: "Fragmentierung und Zusammenbruch"

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Editorial
​Daniel Biebel, 13 Dezember 2018

Wir möchten Ihnen die neue Ausgabe von Psychoanalysis.today vorstellen; es ist die sechste Ausgabe unseres e-Journals. Ihr Thema ist Fragmentierung und Zusammenbruch. Zwei bedeutungsschwere Worte, zwei beunruhigende Konzepte.  Mehr.
Dr. Thierry Bastin
France Garfinkiel-Freson
Vom fragmentierten Körper zum integrierten Denken
Gemeinsames Handeln des kindlichen/jugendlichen Patienten und des erwachsenen Therapeuten gibt dem Gefühl von Chaos Halt und unterstützt aktiv und lebendig die spätere, integrative Versprachlichung.
Der Autor schildert die traumatisierenden Auswirkungen der aktuellen Migrationspolitik der US-Regierung, im Rahmen welcher Familien auseinandergerissen und Kinder von ihren Eltern getrennt werden.
Die überwiegende Zahl der von mir behandelten Patienten ließe sich der Kategorie “unanalysierbar” zuordnen.
Die Politik zeigt sich in psychoanalytischen Behandlungen in dem, was von unserer traumatischen Vergangenheit ungesagt bleibt.
Wir werden nie ganz begreifen können, was wir im Moment der Geburt verloren haben. Aber was wir davon fassen und zusammenzufügen vermögen, wird uns bis zum Ende in unserer Einsamkeit begleiten.
Dr. Nilofer Kaul betrachtet einen Zusammenbruch auf unterschiedliche Weise und untersucht die Beziehungen zu Schmerz und inneren Objekten. Sie illustriert ihre Betrachtungen durch Poesie.
Wir werden nie begreifen, was wir im Moment der Geburt verloren haben. Aber was wir davon zu fassen vermögen, wird uns bis zum Ende begleiten.
 
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Psychoanalytische Überlegungen 

Psychoanalysis.Today befasst sich mit den unterschiedlichsten Bereichen menschlicher Erfahrungen wie beispielsweise Politik, Gesellschaft, Kultur, zwischenmenschliche Beziehungen, Umwelt, innerpsychische Welt, intime Erfahrungen usw. Wir denken, daß Psychoanalytiker zur Diskussion aktueller Probleme einiges beitragen können.  

Wir möchten Sie dazu einladen, einen Beitrag zur Diskussion aktueller Themen zu leisten. Sie können eines von mehreren Formaten wählen: Texte (bis zu 1000 Worte), Filme (bis zu 10 Minuten), Bilder, Cartoons oder Interviews, welche sich jeweils mit einem der Themen beschäftigen sollten, das Sie interessiert. Wir wünschen uns Beiträge, die psychoanalytische Theorie und/oder klinische Arbeit und klinische Erfahrungen mit berücksichtigen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Autor die volle Verantwortung für den Inhalt seines Beitrages trägt. Hierzu gehört auch die ethische Verantwortung hinsichtlich der Verschlüsselung von klinischem Material.

Bitte reichen Sie ihren Beitrag direkt auf der Internetseite ein oder schicken Sie ihn an die folgende Adresse: info@psychoanalysis.today 

Die Beiträge werden einem Review Verfahren unterzogen, und zwar hinsichtlich Inhalt, Klarheit und Kreativität. Die Herausgeber entscheiden über die Veröffentlichung der Beiträge.

Bitte fühlen Sie sich eingeladen, Ihre Ideen, Erfahrungen und Interessen mit uns zu teilen.

Dr. Daniel Alfredo Biebel (Chair)
Psic. Marina Kon Bilenky
Dipl. Psych. Ursula Burkert (Chair)
Dr. Helen Fronshtein
Dr. Adrienne E. Harris
Mme Isabelle Lafarge
Lic. Liliana Pedrón Martín
Ms. Gouri Salvi