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 Ausgabe 14Rassismus, Kaste, Klasse, Glaube

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Einleitung 
16. Juli 2021

Mit dieser Ausgabe erweitert und vertieft Psychoanalysis.today den Themenkreis der Psychoanalyse vom Individuum zur Gruppe und richtet den psychoanalytischen Blick auf Fragen der sozialen Strukturbildung: Rassismus, Klasse, Rasse, Kaste und religiöse Überzeugungen und Praktiken. Mehr


Bild: Candombe: Pedro Figari

Der Schutzpanzer (z.B. die tadellose Kleidung eines schwarzen Arztes) repräsentiert sowohl unseren Wunsch nach Schutz vor der Mehrheitskultur als auch unser Bedürfnis, sich ihr anzuschließen.
Engagement für soziale Gerechtigkeit ist für die indische Psychoanalyse unerlässlich. Die Analyse bleibt unvollständig, wenn sie das Kastendenken als Geisel im indischen Unbewussten außer Acht lässt.
Der „Ausstieg aus der großen Nacht“, aus dem strukturellen Rassismus, erfordert für seine Auflösung die Beteiligung der Psychoanalyse, der Psychoanalytiker sowie ihrer Institutionen.
Wahnhafter Rassismus resultiert aus masochistischer Unterwerfung unter ein furchterregendes väterliches Objekt, das mit einem primären mütterlichen Objekt verbunden ist, das so zurückgewonnen wird.
Dipl. Psych. Ilia Borovikov
Dr. Karola Fings
Julius Mändle (1899-1968) – Von Dachau nach São Paulo
Recherche zu Julius Mändle, einem bislang unbekannten frühen Psychoanalytiker in Köln, der als Jude im Nationalsozialismus verfolgt wurde und mit seiner Familie nach Brasilien emigrierte.
Überlegungen zu Rassismus und zum Problem der Zugehörigkeit in Südafrika.
Wie die amerikanische Psychoanalyse ihre Haltung und ihren Umgang mit rassistischen. Traumata, Diskriminierung und Vorurteilen überprüfen muss.
Dra. Viviane Sprinz Mondrzak
VORURTEIL: Grund und kein Grund
Das Vorurteil ist ein komplexes Phänomen, das in seinen verschiedenen Dimensionen zu betrachten ist, auch in seinen bewussten und unbewussten Aspekten.
 
 Videos
 
Ausgabe 14: Psychoanalyse und Rassismus in Brasilien

Für unsere Ausgabe zum Thema „Rassismus, Klasse, Kaste, Glaube“ spricht die Redakteurin von Psychoanalysis.today, Marina Kon Bilenky, mit Wania Maria Coelho Ferreira Cidade, der ehemaligen Präsidentin der brasilianischen Gesellschaft für Psychoanalyse von Rio de Janeiro und jetzigen Direktorin für Gemeinschaft und Kultur der brasilianischen Föderation für Psychoanalyse (FEBRAPSI), über den Mangel an Diversität in der brasilianischen Psychoanalyse (sowohl bei den Analytikern als auch bei den Patienten) und darüber, wie dies den weit verbreiteten strukturellen Rassismus im Land als Ganzes widerspiegelt.
Interview Juni 2021: Covid-19 in Indien

Indien ist in katastrophaler Weise von Covid-19 betroffen. In diesem Interview mit Psychoanalysis.today (Psychoanalyse.heute) Redakteurin Gouri Salvi beschreibt der renommierte Psychiater und Wissenschafter Dr. Vikram Patel die Situation als eine noch nie dagewesene humanitäre Krise, die eine ganze Bevölkerung traumatisiert hat. Er erklärt, warum eine umfassende Neuordnung der psychiatrischen Versorgung notwendig ist, und sagt, dass für eine wirkliche Heilung des Landes eine Kommission für Wahrheit und Verantwortlichkeit erforderlich ist.
Interview April 2021: Brasilianische Ärzte und Covid-19

Die Situation infolge der Coronavirus-Pandemie in Brasilien ist katastrophal und führt alle 30 Sekunden zu einem neuen Todesfall. Das Beschäftigten im Gesundheitswesen tragen die Hauptlast dieser großen Auswirkungen. Hier spricht die Redakteurin von Psychoanalyis.today, Marina Kon Bilenky, mit Isabela de Paula, einer Intensivmedizinerin, die seit Beginn der Pandemie auf Covid-Intensivstationen arbeitet, über ihre Erfahrungen.
 
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Beiträge erwünscht!

Psychoanalytische Überlegungen 

Psychoanalysis.Today befasst sich mit den unterschiedlichsten Bereichen menschlicher Erfahrungen wie beispielsweise Politik, Gesellschaft, Kultur, zwischenmenschliche Beziehungen, Umwelt, innerpsychische Welt, intime Erfahrungen usw. Wir denken, dass Psychoanalytiker zur Diskussion aktueller Probleme einiges beitragen können.  

Wir möchten Sie dazu einladen, einen Beitrag zur Diskussion aktueller Themen zu leisten. Sie können eines von mehreren Formaten wählen: Texte (bis zu 1.000 Wörtern), Filme (bis zu 10 Minuten), Bilder, Cartoons oder Interviews, welche sich jeweils mit einem der Themen beschäftigen sollten, das Sie interessiert. Wir wünschen uns Beiträge, die psychoanalytische Theorie und/oder klinische Arbeit und klinische Erfahrungen mit berücksichtigen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Autor die volle Verantwortung für den Inhalt seines Beitrages trägt. Hierzu gehört auch die ethische Verantwortung hinsichtlich der Verschlüsselung von klinischem Material.

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge in 2 der 5 Sprachen der Zeitschrift ein (Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Deutsch). Wir werden sie anschließend in die 3 anderen Sprachen übersetzen. Bitte reichen Sie ihren Beitrag direkt auf der Internetseite ein oder schicken Sie ihn an die folgende Adresse: info@psychoanalysis.today 

Die Beiträge werden einem Review Verfahren unterzogen, und zwar hinsichtlich Inhalt, Klarheit und Kreativität. Die Herausgeber entscheiden über die Veröffentlichung der Beiträge.

Bitte fühlen Sie sich eingeladen, Ihre Ideen, Erfahrungen und Interessen mit uns zu teilen.

Psic. Marina Kon Bilenky
Mme. Chantal Duchêne-González
Dr. Adrienne E. Harris, Koordinator
Dr. A. Chris Heath
Lic. Liliana Pedrón Martín, Koordinator
Fr. Andrea Maria Rutsch
Ms. Gouri Salvi
Dra. María Cristina Garcia Vasconcellos

 
 
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