Der Begriff "addiction" – ein Kopfsprung

Pierre Noaille, Ph.D
 

Das Wort "addiction" (frz. = Sucht, Abhängigkeit) scheint durchaus Charme zu besitzen.

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Das Wort "addiction" (frz. = Sucht, Abhängigkeit) scheint durchaus Charme zu besitzen.Das sieht man schon an der Art und Weise, in der der Begriff "addiction", der in der nordamerikanischen Psychiatrie verbreitet war, in den 1990er-Jahren in Frankreich seinen Siegeszug durch medizinische Einrichtungen – psychiatrische Abteilungen und Institutionen für die Behandlung von Suchterkrankungen – angetreten hat. Im Nu eroberte sich der Begriff seinen Platz, er stand offenbar außerhalb jeder Diskussion, wurde nie wirklich reflektiert oder hinterfragt, obwohl er in theoretischer, psychopathologischer und auch klinischer Hinsicht recht unbestimmt ist, was seiner Verwendung häufig nachteilig ist[1].

Mit demselben Schwung eroberte das Wort auch rasch den kulturellen Raum und treibt sich nun fröhlich im umgangssprachlichen Wortschatz herum. Es bezeichnet eine aktuelle, anerkannte Krankheit, die man sich übrigens gern mal selbst überwirft und die in allen Größen zu haben ist. Aber es kennt auch semantische Schattierungen, die Aufmerksamkeit verdienen.Das Wort "addictif" ("süchtig machend") bietet sich auch als attraktive Eigenschaft an. In einer bemerkenswerten Neuorientierung verglichen mit dem ursprünglichen Wort "toxicomanie" ("Rauschgiftsucht") kündet der Begriff "addiction" nicht mehr von Gefahr, sondern stellt sich in den Dienst der Verführung und beugt sich der Bestimmung, viele Waren erstrebenswerter erscheinen zu lassen.Was verpönt war, wird nun verordnet.Ein Parfum, eine Fernsehserie oder eine Süßigkeit – drei Beispiele unter vielen – als "addictif" ("süchtig machend") zu bezeichnen ist das Signal, dass man sich darauf stürzen sollte.

Lässt sich denn so völlig ignorieren, dass Worte etwas ausdrücken? Zumindest lehrt uns dies die Psychoanalyse, wie sie uns auch die Überzeugung lehrt, dass es in hohem Maße von unserem Zuhören abhängt, was Wörter, die uns begegnen, tatsächlich ausdrücken können. Meiner Einschätzung nach gehört das Wort "addiction" zu jenen Worten, die sich uns wie ein Rauschen[2] aufdrängen. Seine Echokammer ist nicht der lebendige Körper einer Analysesitzung – in einer solchen hat dieses Wort kaum einen Platz – sondern ganz direkt der Raum des vielleicht weniger lebendigen sozialen Körpers, dem es, wie mir scheint, künftig angehört. Mit welcher Zuhörhaltung wenden wir uns dieser Beharrlichkeit zu? Sie scheint in sich selbst bereits ein Übermaß zu bezeichnen – Freud nennt es Trieb oder Sexual, und wie dieses Übermaß behandelt wird, bestimmt "die Zivilisationstauglichkeit", bestimmt den Gewinn der "Kulturarbeit" – ein Übermaß, das den Aufbau der Sucht zu bannen versucht, auf ganz eigene Weise, indem nämlich deren Radikalität gefeiert wird.
 
Einige Bilder, die aus etwas stammen, das sich mir als agierter Traum[3] aufdrängte: die aufgepeitschte Spektakularisierung eines Teknival, dieser maßlosen Rave Party[4]. Eine riesige Menschenmenge, versammelt um "sound systems", an verborgenen, noch besser verbotenen Orten, zig-Tausende Partygänger. Die regelmäßige Organisation macht daraus Kulturveranstaltungen. Wohl traumatophile.Dort schien sich mir ein ebenso riesiges Traum-Theater[5] zu formen, dessen Bühne durchweht war vom Geist der "addiction", orchestriert wie unter freiem Himmel. Auf vielerlei Weise wird dort dem zeitgeistigen Ideal der Selbst-Zeugung gehuldigt, das hier durch ein Set von Prothesen gestützt ist. Die Abneigung gegen Umwege und das Bedürfnis nach Unmittelbarkeit machen die Sinnlichkeit[6] zum uneingeschränkten Herrscher des Universums, unter Rückgriff auf die "chemische Methode" zur Norm erhoben tritt die Umhüllung einer Musik hinzu, die zum "Sound" wird und die das gesprochene Wort[7] implizit ausschließt.Der Kontrapunkt zum hämmernden Rhythmus bildet endloses, aufwühlendes Umherschweifen einsamer Körper, die auf der Suche nach einem echten Totem den Weihedienst eines großen totemistischen Fests zu vervollkommnen scheinen.

Sebastien ist ein junger "Raver", der, mitgenommen von 48 Stunden ununterbrochener "Party" und von vielen und vielfältigen Psychopharmaka, die er bis jetzt geschluckt hat, zu mir kommt. Eine immer heftigere Todesangst führt ihn zu den Zelten von Médecins du Monde. Er braucht etwa 45 Minuten Ruhe, in meiner Gegenwart, an einem etwas zurückgezogenen Ort, ein leichtes Anxiolytikum, und die Zerstreuung von persekutorisch konnotierten Befürchtungen zu meiner Person, bis während eines Teils der Nacht sich etwas wie ein Gespräch entspinnen konnte[8]. Sébastien scheint darin einige Spuren eines Zuhauses zu finden. Mit 23 Jahren blickt er auf eine beeindruckende Geschichte von Irrfahrten, Gewalterfahrungen und anarchischer Mehrfach-Drogensucht zurück. Und nun ist er wiederum in so ein Gottesurteil verstrickt, dessen Räderwerk er bis ins kleinste Detail kennt: er nimmt Ecstasy oder Kokain, was bei ihm häufig spasmophile Symptome auslöst. Diese äußern sich darin, dass er nur sehr schwer, für kurze Zeit gar nicht atmen kann.Unter den schwachen Fäden, die ihn ans Leben zu binden scheinen, gibt es offenbar einen Plan, von dem er nun spricht und der an die Gestalt eines nicht totzukriegenden Vaters gebunden ist. Er teilt ihn mir mit überzeugender Aufrichtigkeit mit, in der verwirrende Transparenz stark hervortritt: "Seit langem", entschlüpft es ihm – wobei er nicht die geringste Emotion zeigt, außer, dass sich der Blick flüchtig trübt, was vielleicht auf ein finsteres Bewusstsein schließen lässt, seiner Wahrheit hier gefährlich nah zu sein – "Seit langem plane ich, einen Politiker zu töten."
 
Zu viel Präsenz, zu viel Realität.Im fortreißenden Gestus der Sucht versucht die Psyche nicht, auf die Abwesenheit des Anderen, des Objekts zu reagieren.Der Ursprung ihrer Qualen ist vielmehr eine Abwesenheit, die nicht wirklich werden kann. Der Andere ist zu präsent, ist zu wenig abwesend.In der Höhlung, die ein ausreichend zulassbarer, als Abwesenheit vorstellbarer Verlust hinterlässt, finden die Attacken gegen die "politischen Väter" und die damit verbundene Gewalt ihre kreative Zukunft. Sie aktualisieren sich auf der Bühne vielfältiger Vorstellungen, einer Bühne mit unendlichen Variationen und Verlagerungen, der Bühne eines Theaters, das man als inneres Theater bezeichnet, weil es von Alterität eingegrenzt wird[9]. Diese Vermittlung, die immer einzigartige Commedia del arte der Phantasie, wirkt, indem sie dem Formlosen unserer Urgewalt Form und Bedeutung gibt, indem sie die wertvolle Anpassung – im ganzen Wortsinn – realisiert, die der Arbeit des Imaginären eigen ist, und die Kastration – oder anders gesagt: den Verzicht auf unsere kindlichen Forderungen nach der Allmacht des Verlangens – denkbar macht. So nimmt, wie wir annehmen, unsere Innenwelt Gestalt an, durch die erfolgreiche Etablierung eines Abstands, der aus dem Verlust eines nie verlorenen ersten Körpers hervorgeht: er verbindet mit der Mutter, indem er ihr Fehlen anzeigt[10].

Der Raum der Suchtstörung[11] scheint auf einen Trieb zu reagieren, der zu einem reinen Trauma wurde, und findet so Platz im zeitweiligen Ausklammern einer solchen Vermittlung. Verloren die Glaubwürdigkeit, die wir unserer Innenwelt, diesem fragilen Ort, zugestanden. Verloren die Glaubwürdigkeit, die wir den Repräsentationen unserer schutzgebenden Figuren zugestanden, deren Qualität, wie man annimmt, darin besteht, jahrein jahraus die reisefreudigen Inszenierungen dieser "fernen Innenwelt" zu mobilisieren, wie es Michaux schon so passend beschrieb. Freud spricht von "gläubiger Erwartung", um die Begabung für eine Verbindung mit solchen Figuren zu beschreiben[12]. Der addiktive Gestus ist der einer Psyche, die zum "Autokratismus" (ibid.) getrieben wird, weil solch ein Glaube zusammenbricht und es sie schmerzt, sich unter "dem Primat des Anderen" zu wissen, und zwar so sehr, dass sie das Vorhaben fasst, sich von sich selbst und durch sich selbst zu heilen: ein Augenblick dumpfer, narzisstischer Depression[13], der zu einer Panne[14] führt, indem er in die Lenkung der seelischen Arbeit eingreift.

Das Theater unserer Seelentage ist jedoch – wie der Raum des Traums – Teil eines ständig zu erneuernden kulturellen Werks. Wenn die Bildung eines Körpers einen psychischen Preis hat, den die Intimität jedes einzelnen auf Kredit regelt – die Zinssätze des Schuldgefühls, der Verschuldung, des Gewichts der Abwesenheit... – so fordert seine Entwicklung die Unterstützung eines anderen Körpers, die Anwesenheit eines anderen psychischen Körpers auf der Bühne der Welt, eines Anderen, der ein klein wenig zu bürgen vermag für diese unsere Welt, in der der Himmel leer ist; und voller Versprechen hängt, dass er durch das Verlangen erobert werden kann, Der individuelle psychische Körper und der soziale Körper sind in der Evolution ihrer besonderen Geschichte und Ökonomie nicht voneinander trennbar. Die Kulturarbeit ist ebenso darin enthalten wie sie beide enthält, als Produkt und Agens, in jeder einzelnen der individuellen psychischen Bildungen.

Dieser ununterscheidbar kollektiven und individuellen Ökonomie tut die Gewalt der Sucht im Verborgenen Gewalt an. Ihr Agieren im Unerledigt-Lassen einer verlangenden Ökonomie und in der Fertigung eines Körpers, die die Wege der Selbst-Zeugung beschreitet, was dessen Vorstellung in der Beziehung zum Anderen ausschließt, aktualisiert das Gewalttätigste in der Gewalt: ein schweigendes Auflösen von Bindung. Wie wiederholtes Exil, wird jede einzelne der vielfältigen Sucht-Lösungen so zu einer Attacke gegen das Gleichgewicht der menschlichen und wackeligen Gemeinschaft, deren erotisches Band sich von einer kontinuierlichen Vergemeinschaftung von Ökonomien des Verlangens nährt. Das Schicksal eines Körpers ist das aller anderen in der Ausübung dieser Kunst des Zusammenlebens, die man Kultur nennt.Diese scheint sich künftig mit der aus der Deregulierung der Objektbeziehung destillierten Entropie gütlich einigen zu müssen, in der die Sucht ihren Ursprung hat.

Was soll man von den großen Prinzipien denken, die gegenwärtig die soziale Reaktion auf das Phänomen der Sucht bestimmen und die die Aufmerksamkeit auf den biologischen Körper lenken, auf Medikation und Verhaltensbeeinflussung? Was die Wirkungen desselben Autokratismus erkennen lässt, der auch die Sucht Blüten treiben ließ. Heilmittel und Krankheit harmonieren da in einem heimlichen Einverständnis, das für die entropische Verbreitung des Phänomens ein gutes Umfeld schafft.So sehr, dass sie sich sogar an diese einzigen Prinzipien halten, die tatsächlich daran teilhaben, dass die Menschheit sich weigert, das Leiden der Sucht wahrzunehmen und anzuerkennen. Freilich besteht hier die Gefahr, so zu handeln wie der Feuerwehrmann, der den Brand mit einem Kanister Benzin zu löschen beabsichtigt.

Übrigens könnte Sucht als Fahnenträger des impliziten Konzepts vom Menschen taugen, das die Ideologie der Umwelt fördert. Sollten wir von einem Aktualmenschen sprechen – wie wir von einer Aktualneurose sprechen – um jemanden zu bezeichnen, der, wahrscheinlich in der Hoffnung, sich seiner selbst zu erleichtern, bereit ist, zu einer Art Maschinenkörper zu werden, in dessen Logik Lust und Leid nur mehr Sache gelehrter Molekulardosierungen oder Umerziehungen des Verhaltens sind, nicht mehr im Umgang mit denen Wurzeln, die uns psychisches Leben einhauchen? Der "aufgebesserte Mensch" und der Transhumanismus sind nicht mehr fern, wenn ihr gemeinsamer Plan, den Menschen zum einzigen Urheber und Erzeuger seiner selbst zu machen, all seine Intelligenz in die Erzeugung eines kontrollierten Prothesenkörpers setzt, und den Menschen so der Möglichkeit beraubt, zu der, gewiss tragischen, Ruhe eines intimen Verweilens zu kommen.
 
Dieses Wort "addiction", das vollgesogen mit Zeitgeist in den Straßen der Stadt und in den Korridoren der medizinischen Einrichtungen herumspukt, sollten wir zu träumen beginnen, wie den wiederholten Schrei des Körpers eines beharrlichen Eros.Von einem "ewigen" Eros träumte selbst Freud, der Mann der Aufklärung; im Jahr 1929 (Unbehagen in der Kultur), freilich behaftet mit einigen Unsicherheiten.Sein Traum verwirft jedoch nicht die "Narrheiten der Menschen", denen er sich zuwandte, als er untersuchte, wie das Ich den psychotischen Bruch zu vermeiden sucht, indem "es sich selbst deformiert, sich Einbußen an seiner Einheitlichkeit gefallen läßt, eventuell sogar sich zerklüftet oder zerteilt."[15]. Sich von seinem Körper abwenden – der zeitgenössische Wahnsinn der addiction – könnte dazu führen, noch mehr den Kopf zu verlieren: ein Sturz in die Psychose.Sich vom Körper abwenden, aber in einer Anrede an – welche Figur eigentlich?[16] Beginnen wir zu träumen, dass die Sucht ein Appell ist; ein Appell ans Zuhören des Anderen und an seine Fähigkeit, Leben einzuhauchen
 

[1]M.-M.Jacquet und A. Rigaud, « Emergence de la notion d’addiction: des approches psychanalytiques aux classifications psychiatriques », Les addictions, Hg.. S. Le Poulichet, P.U.F., 2000.
[2]In der Photographie bezeichnet der Begriff "Bildrauschen" störende Informationen, die die Bildqualität verschlechtern.
[3]"Ein Traum, der sich im Raum des Traumes aktualisiert, begrenzt das Ausagieren der Träume im sozialen Raum " (M. Khan, « La capacité de rêver », Nouvelle revue de psychanalyse, n°5, Gallimard, 1972).
[4]Das englische Wort "rave" verweist auf die Idee, Ungereimtes und Wirres zu reden, zu delirieren, in Ekstase zu sein.
[5]Ich nahm damals teil am Projekt "Rave de Paris" von Médecins du Monde, und war in einem "Rückversicherungspool", an den sich Teilnehmer des Tektival wenden konnten, die einen "schlechten Trip" hatten.
[6]Sinnlichkeit, von der angenommen wird, sie denke (P. Aulagnier, Les destins du plaisir. Aliénation - amour - passion, P.U.F, 1984).
[7]Abgesehen von der Tatsache, dass es praktisch unmöglich ist, in einer von Klängen gesättigten Umgebung miteinander zu sprechen, ist einer der Grundsätze der Techno-Musik der Ausschluss vokaler Sequenzen.
[8]Aus dem lateinischen "conversariconversatio": sich an einem Ort aufhalten, Umgang haben mit.Wörter erbauen, sie berühren nicht nur von ferne (wie A. Green unter rückgriff auf M. Merleau-Ponty betonte. Der Raum der Verbindung, die die Wörter im Verweis auf eine Abwesenheit herstellen, wird zu einem Aufenthaltsort.
[9]Vorstellen – die Arbeit psychischer Repräsentanz besteht darin, den Anderen bei sich zu Hause zu empfangen.
[10]J.-B.Pontalis beleuchtet die Übergangsform des Traum-Raums (« La pénétration du rêve », Entre le rêve et la douleur, Gallimard, 1977).
[11]Der Raum der Borderline-Störung mehr oder minder umschrieben oder ausgedehnt, je nach Fall, innerhalb der psychischen Ökonomie des Subjekts.Vgl..P. Noaille, « La toxicomanie comme état limite », in Anorexie, addictions et fragilités narcissiques, Ouv.coll., P.U.F., Petite bibliothèque de psychanalyse, 2001
[12]« Traitement d’âme » (1890), Résultats, idées, problèmes, P.U.F. 1988[dt.: Freud, Sigmund (1905b [ca. 1895-98]): Psychische Behandlung (Seelenbehandlung). In: Die Gesundheit: Ihre Erhaltung, ihre Störungen, ihre Wiederherstellung. Hrsg. von R. Kossmann und J. Weiss, Bd. 1, Stuttgart, Berlin, Leipzig: 1890. GW V, 287-315.].
[13]Dieser einzigartige Zustand einer Psyche, die dazu gebracht wurde, sich als "Zuneigung der Entstellung" zu leben, ist für P. Fédida eine "Primärdépression" (« Il faut être deux pour guérir », Des bienfaits de la dépression. Eloge de la psychothérapie, Odile Jacob, 2001).
[14]D. Winnicott, « La crainte de l’effondrement », Nouvelle revue de psychanalyse, Nr. 11, Gallimard, 1975. [dt.: "Die Angst vor dem Zusammenbruch"]
[15]« Névrose et psychose » (1924), Névrose, psychose et perversion, P.U.F., 1985. [dt.: Neurose und Psychose. GW XIII, 387-391.]
[16]In der lateinischen Ethymologie bedeutet "addictio, addicere" jemanden jemandem anderen zusprechen, wegen Verschuldung zum Sklaven machen; im Altfranzösischen bedeutet "addiction" seinen Körper für eine unbezahlte Schuld geben.

Übersetzung: Susanne Buchner-Sabathy, Wien.
 

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